Speicher am Elbhafen Wittenberg („Kornhaus“)
Der Getreidespeicher in der Dessauer Straße in Lutherstadt Wittenberg entstand im Zuge des nationalsozialistischen Vierjahresplans und wurde 1942 in Betrieb genommen. Der Bau diente der strategischen Lebensmittelversorgung und unterlag strenger Geheimhaltung. Hinweise auf die Technik verweisen auf die Firma J. A. Topf & Söhne.
Nach 1945 wurde der Speicher in der DDR als Teil des volkseigenen Erfassungs- und Aufkaufwesens weiter genutzt. Seine Geschichte ist heute nur fragmentarisch überliefert und konnte vor allem durch private Quellen rekonstruiert werden.