Das Romanische Haus in Bad Kösen war einst Bestandteil eines Wirtschaftshofes des ehemaligen Zisterzienserklosters Schulpforte. Als Baudenkmal der Straße der Romanik gilt es heute als einer der ältesten erhaltenen Steinbauten einer klösterlichen Außenwirtschaft in Mitteldeutschland.
In den Ausstellungsräumen wird die Entwicklung Bad Kösens von seiner klösterlichen Abhängigkeit, über seine wirtschaftliche Herausbildung zum Flößer- und Salinestandort bis zu seiner Etablierung als mondänes Heilbad nachgezeichnet. Weitere Schwerpunkte bilden die Sammlung der weltbekannten Puppengestalterin Käthe Kruse (1883-1968) und die PEBE-Steckbaustein-Ausstellung, die ein spannendes Kapitel der Wirtschafts-, Sozial- und Spielzeuggeschichte im 20. Jahrhundert wiedergeben.